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// 17.03.2012 //
Kampangnenrückblick 2012 - Am Faschingswochenende mit den Hardtseeguggan unterwegs
Das Faschingswochenende – Die Hardtseegugga unterwegs
Am Freitag, den 17. Februar starteten wir ins Faschingswochenende. Wir waren dabei beim Nachtumzug der Spessarter Eber. Rechtzeitig vor dem Umzug konnten wir uns das närrische Treiben in Spessart noch etwas ansehen, bevor es dann hieß :“ Anschnallen, es geht los.“ Die Stimmung bei den Zuschauern war prima und wir wurden mit Zurufen wie „ ja, weiterspielen, super!“ richtig gefordert Musik zu machen. Der Umzug verlief ohne große Staus und Zwischenfälle und so hatten wir im Anschluss noch die Möglichkeit die Strassenfasntachter mit unserer Musik am Platz zu begeistern. Und dann gings auch schon gen Heimat.
Tags drauf, am Samstag fuhren wir schon zu Mittag nach Rothenfels um dort beim Umzug dabei zu sein. Hier waren bereits vor dem Umzug die Strassen sehr gefüllt, das Wetter war traumhaft – die Sonne schien, tja..wenn Engel reisen!
Und dann ging es ab, durch Gassen und Strassen, vorbei an Narren und Hexen, Mottowägen, Fussgruppen , es war garantiert für jeden was dabei – und es war auch bei uns Hardtseeguggan ein Riesenspaß dabei zu sein. Am Umzugsende hatte sich aufgrund des schönen Wetters das ganze Nachspiel um die dortige Halle verlagert und so kam es, dass wir es vor der Halle, schön formiert so richtig krachen ließen. Zur Stärkung fuhren wir dann ins Sporthaus nach Weiher – hier wurden wir von Osita und ihrem Mann bestens bekocht und konnten dann mit neuer Kraft unsere Abendrunde antreten.
Diese begann mit einem spontanen Besuch in Stettfeld. Hier trafen sich die Teilnehmer des Dämmerungsumzuges und wir brachten diese mit unserem Kommen richtig in Stimmung. Es wurde getanzt und geschunkelt – kurz – man hat die Freude gespürt, dass wir gekommen sind, und man ließ uns nur ungern gehen.
Doch rechtzeitig zur Eröffnung des Turnerballes in Zeutern kamen wir dort an. Hier sind wir schon viele, viele Jahre lang gern gesehene Gäste und wir hatten auch gleich das Publikum von den Stühlen geholt, die Gäste waren auf unserer Seite und das Feetback aus den Reihen der Turner war super. Zeutern – Helau!!
Nach einer intensiven Ausdampf- Verschnauf- und Trinkpause fuhren wir dann gen Obergrombach. Hier feierte ebenfalls der Turnverein seinen Maskenball und die Halle kochte schon, denn die Flying Grufties (Turnergruppe) flogen im wahrsten Sinne des Wortes durch die Halle, eine sensationelle Darbietung. Jedoch einen besseren Einstieg konnten wir nicht haben. Ein Publikum das bereits stand und klatschte und jubelte als wir einmarschierten. Und dann gings so richtig zur Sache, es sass keiner mehr, und die Menschen in der Halle trieben das Stimmungsbarometer richtig in die Höhe. Erst nach mehreren Zugaben durften wir die Bühne verlassen - ein phänomenaler, schweisstreibender Auftritt in einer tollen Athmosphäre – Obergrombach wir waren gerne eure Gäste!!
Zufrieden traten wir nun den Heimweg an – die Nacht war nicht mehr allzu lang und um 7 Uhr stand bereits der Bus wieder parat – los gings nach Konstanz.
In Unteruhldingen angekommen wurden erst einmal die Zimmer in unserem Hotel Storchen bezogen, dann kurz treffen zum Schminken und dann mussten wir auch schon zur Aufstellung am Konstanzer Umzug.
Hier im Bodenseestädtle Konstanz herrscht auch eine ganz besondere Stimmung beim Umzug – es gibt keine schlechtgelaunten Leute. Alle sind gut drauf, jedes Haus, jedes Gässle, jede Strasse ist geschmückt, überall herrscht närrisches Treiben, auf verschiedensten Plätzen spielen Musikgruppen, jede Kneipe, jede Gaststätte hat etwas besonderes zu bieten - und die Hardtseegugga waren mittendrin. Nach gut zu bewältigender Umzugsstrecke hatten wir noch die Möglichkeit, die nachfolgenden Gruppen zu sehen und dem Strassenspektakel etwas beizuwohnen.
Anschließend fuhren wir zurück zum Hotel, wo bereits ein leckeres Essen im Speisesaal auf uns wartete. Bei leckerem Essen und gutem Wein ließen wir es uns gut gehen. Die „5 alde mid de Musich“ vom letzten Jahr waren auch wieder da und spielten für uns ihre Lieder. Ja wo gibt’s denn so was auf dieser Welt??
Wir haben gesungen, geschunkelt, gelacht bis die Bauchmuskeln streikten und aus dieser Feierlaune beschlossen wir kurzfristig eine Prunksitzung einzuberufen. Durchs Programm führten Sitzungspräsident Klein Gunther, sowie Prinz Markus der Große und seine Tollität Prinzessin Diana die Kleine.
Schitzungspräsident Klein Gunther begann noch im Restaurant mit dem ersten Liveakt. Er gab seine Lieder von der Slipeinlage, der Erkrankung die er sich bei Marion geholt hatte und das Lewwaworschdlied zum Besten und erntete einen Riesenapplaus dafür. Besonders zu beachten war, dass die Übertragung in Stereo erfolgte und die Mikrofone für unseren Sänger eine enorme Bedeutung hatten, denn sobald sich ein Mikrofon etwas abwendete, hörte er auf zu singen.
Nächstes Highlight im Speisesaal – die Hardtseegugga mischten das Restaurant gehörig auf, zwar in einer etwas abgespeckten Version aber mehr als ausreichend.
Nun war es Zeit für uns das Restaurant zu verlassen und die Kegelbahn aufzusuchen, denn der nächste Programmpunkt hieß „Kegeln – alt gegen jung!“
Nach zwei Durchgängen war auch das geklärt und wir fuhren mit dem Programm der „Prunksitzung“ fort. Jetzt kam Sofie und erzählte von ihren Erlebnissen, die sie auf ihrer Reise gemacht hatte. Auch jetzt wurden die Bauchmuskeln auf ein Neues strapaziert und es blieben kaum Augen trocken. Sofie wurde mit dem Jahresorden der Unteruhldinger Storchenkegelbahn ausgezeichnet und verabschiedet. Zufälligerweise war Andrea Berg im Haus, die die Sitzung mit einem Spontanauftritt mit ihrem Song „Du hast mich 1000x belogen“ bereicherte und das Publikum begeisterte. Die Chefbedienung des Hauses ließ sich diesen Spaß nicht nehmen – wir haben Tränen gelacht.
Einzigartig und einer der Höhepunkte war der nun folgende Gardetanz der Tollitäten Prinzessin Diana die Kleine und Prinz Markus der Große. Die tänzerische Höchstleistung, die Hebefiguren und der grazile Beinschwung machten diesen Tanz aus.
Doch Schitzungspräsident Gunther konnte auch dies noch toppen. Denn nicht genug, dass wir Andrea Berg als unseren Gast hatten, nein auch DJ Ötzi ( der Chefkellner) bereicherte unsere Sitzung mit „Sweet Caroline“. Zum Finale besuchte uns die Guggenmusnicht (aus dem Cd-player) und wie es sich gehört beim Einmarsch der Guggenmusik – standen alle Prunksitzungsbesucher auf den Stühlen, übergangslos ging es dann in eine Schunkel – bzw. Polonäserunde über und das Komitee Klein Gunther und sein Prinzenpaar schloss dann die gelungene Prunksitzung.
Ein unnachahmlicher Tag ging zu Ende !
Am nächsten morgen fuhren wir bereits Richtung Heimat – es war Rosenmontag und wir machten Station in Freiburg, denn hier waren wir zum ersten Mal beim Zug durch`s Städtle dabei, wie die Freiburger so nett sagen.
Bei strahlendem Sonnenschein und einem zufälligen Busparkplatz direkt an unserer Aufstellung stimmten wir uns auf der Terasse mit Fastnachtssuppe und Fasnetbier auf den Umzug ein. Ca 3-4 km lang zog sich der Umzug durch die Innenstadt von Freiburg und auch hier gab es keine schlechte Laune. Prima Stimmung, super Publikum und tolle Kulisse. Am Ende des Umzuges konnte man sich auf dem Schulplatz mit Essen und Getränken stärken, eine Pause machen und rundrum herrschte weiterhin Umzugsgetümmel und Faschingstreiben.
Bevor wir zum Bus zurückliefen, gaben wir auf dem Platz noch einmal alles, spielten zwei, drei Lieder und traten dann den Nachhauseweg an.
Tja – und dann war es auch schon wieder soweit, nach kurzer Nachtruhe war er da – der Faschingsdienstag.
Da unsere Christa in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen keine Gulaschsuppe kochen konnte – auf diesem Wege ein herzliches „Gute Besserung liewe Chrischda!!“ , trafen wir uns zum Teil bei Gerd im Stall, hierdurch hatte die Siedlung mal einen Guggensturm, und dann im Gesamten bei Angelika im Hof zum Sammeln vor dem Umzug. Dazu gab es einen kleinen Umtrunk, kleine Häppchen und geselliges Beisammensein bei strahlendem Sonnenschein.
Ja und dann ging es los – Heimspiel – Gaudiwurm durch Ubstadt – überall bekannte Gesichter und wir spielten und spielten und spielten und es hat Riesenspaß gemacht.
Doch auch in diesem Jahr kam sie wieder – die Kurve bei der Bäckerei Emendörfer, die dir als Fastnachter sagt – gleich ist es vorbei – noch 200 m!
Wir bogen dann auch gleich rechts ab und sammelten uns um beim Elferrat noch zu spielen. Hier hatten sich schon viele Teilnehmer und Besucher des Umzuges gruppiert, um noch einmal unserer Musik zu lauschen. Denn das war für uns der diesjährige, offizielle Abschluss. Nun wurden die Instrumente abgelegt, die Kampagne ist zu Ende.
Eine tolle Kampagne mit vielen Eindrücken, die man am Besten selbst erlebt, denn viele kann man gar nicht erzählen.
Jeder verbrachte dann den Abend auf seine Weise, entweder auf der Strasse, im Zelt vor der Andreasklause, bei Charlotte und Rolf zum Camembertessen ( hier konnte man noch einmal Ausschnitte der Unteruhldinger Sitzung sehen oder hören) – wir ließen den Fasching ausklingen…….
Nun auch noch ein paar Worte des Dankes:
Danke an Andrea, die uns gut durch die Kampagne geführt hat.
Danke an Ralf, unseren musikalischen Leiter, für seine Mühe, sein Verständnis und sein Engagement. (Danke auch an die Ersatzeinpfeifer)
Danke an unseren Busfahrer Rouven, der uns dieses Jahr nicht ganz, aber immerhin hin und wieder gefahren hat, und wir werden nicht vergessen: Es gibt Busfahrer und Menschen, die Bus fahren.
Ebenso Dankeschön an Hans-Peter, unseren absolut belastbaren, guggenmusiksicheren Ersatzfahrer – er hat sich super geschlagen, dankeschön.
Danke an Charlotte für die leckeren Camemberts, die gute Marmelade, den leckeren Wein und das offene Haus, das ist nicht selbstverständlich.
Einfach dankeschön an alle, die auf irgendeiner Weise zum guten Gelingen der Kampagne beigetragen haben -vielen, vielen Dank.
Hardtseegugga on Tour – ihr wisst ja – nach der Kampagne ist vor der Kampagne!
// 30.01.2012 //
Weiwersitzung
Wir möchten uns bei allen Frauen bedanken, die an beiden Tagen unserer Weiwersitzung dabei waren. Es hat uns wie immer sehr viel Spass gemacht.

